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Kino ist eine Waffe – Tradition und Transformation des antikolonialen Kampfes im Film

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Kino ist eine Waffe

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Mit der Reihe „Kino ist eine Waffe“ präsentiert Dar al Janub Filme, in denen Antifaschismus unauflöslich mit der Tradition antikolonialen Widerstandes verknüpft wird und in denen Faschismus und Nazismus nicht allein theoretisch-analytisch, sondern auch in der Praxis des Kampfes mit Kolonialismus und Neokolonialismus in Beziehung gesetzt werden. Dieses Kino umfasst Zeit-Räume, in denen nicht mal eine politische Linke in Europa umhin kam, sich mit den antikolonialen und antifaschistischen Kämpfen des Südens zu solidarisieren.

Viele der gezeigten Filme wurden in den 1960ern und 1970ern gedreht, als sich weltweit Kräfte formierten, die Befreiung mit einer konkreten Perspektive entwickelten und diese umzusetzen begannen, den Menschen eine greifbare Alternative zu den realen Machtstrukturen boten.

Einer Zeit, in der „die Türen im geschichtlichen Prozess offenstanden“, um „Brücken zu überschreiten, diese hinter sich zu verbrennen und konzeptionell alles auf eine Karte zu setzen.“

Einer Zeit, in der Schreibtischtäter, Massenmörder und Verbrecher noch als solche, als „Schweine“ genannt wurden und in der Filme ohne die politischen Finanz-Budgets von Ford, Soros, Kahane oder anderen Stiftungen gedreht wurden. Sie sprechen eine klare, aufrechte und präzise Sprache, beinhalten Analysen und zeigen Wege.

Einer Zeit, die längst der Vergangenheit und Vergessenheit anheimgefallen ist, so könnte man denken, wenn man heute die Sonderangebots-Parolen von „reparation now“ und „black lives matter“ hört.

Doch wer heute noch den Blick auf den globalen Süden wagt, wird feststellen, dass das mordende, blutsaufende, imperiale Monstrum nur noch präziser und kaltblütiger arbeitet als früher. Dass die Worte von Frantz Fanon und Fred Hampton niemals pessimistisch, sondern immer realistisch waren und heute mehr denn je Gültigkeit haben.

Die Filmreihe will von Fred Hampton lernen und Fragen aufwerfen, die wirkliche Fragen sein könnten und Schlussfolgerungen fordern, die wirkliche Schlussfolgerungen für die heutige Zeit sein könnten. In „La hora de los hornos“ heißt es: „Dieser Film bietet die Gelegenheit Wege zu suchen und zu finden. Er ist eine offene Darstellung, die die Voraussetzung schafft, nach der Vorführung darüber zu diskutieren.

Wichtig ist es einen gemeinsamen Raum zu schaffen für den Dialog…“ In der gewagten Annahme, dass politischer Dialog heute in Europa noch möglich ist, soll diese Filmreihe einen Raum dafür bieten. Manche der ausgewählten Filme verlassen thematisch Nordamerika und Afrika, um sich auf eine Reise nach Palästina und Argentinien zu begeben. Solidarität, sagte der Argentinier, ist die Zärtlichkeit der Völker und die Zärtlichkeit der Völker strebt das ‚gemeinsam Leben‘ an, in dem regionale und ideologische Unterschiede Inspiration und Bereicherung waren und vielleicht eines Tages wieder sein werden: Als Che in Gaza und im Kongo arbeitete und Fanon im algerischen Befreiungskampf. Als die Black Panther sich als Vietcong Kämpfer_innen anboten und George Jackson im Kerker palästinensische Poesie las. Längst ist die europäische Linke heimgekehrt ins (klein)bürgerliche Reich aller Privilegien und sucht im Minutentakt ihre Bedeutungslosigkeit durch Diffamierung der Geschichte und Distanzierungen von allem Realen einzuzementieren. Vorbei scheint die Zeit als man bereit war zu lernen. So mag es in der Momentaufnahme aussehen, und doch werden die Analysen und Praxen von damals unter den veränderten Bedingungen von heute wieder Relevanz erlangen und für einen Blick in die Zukunft notwendig werden.

Wagen wir den Blick schon heute.

Mit dieser Reihe lebt Dar al Janub die Tradition wieder auf, die programmatisch für den Verein war und ist:

Diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die diese Kämpfe mitgestalteten, die weder bereuen noch relativieren, sondern ‚still black – still strong‘ ihre Stimme gegen die heutigen Zustände erheben.

Im kommenden Sommer ist es uns eine besondere Ehre, das ehemalige Mitglied der Black Panther Party und der Black Liberation Army, Dhoruba al-Mujahid bin Wahad willkommen zu heißen und seine Analysen zum New Age Imperialism zu hören. Näheres dazu bald unter

Näheres bald

Filme (Beginn jeweils 18.30 Uhr):

  • 06.04.2018

    PASSIN‘ IT ON (USA 1993, Jon Valadez) dokumentiert die Geschichte der Black Panther Party und der Black Liberation Army, indem der Film Dhoruba Bin-Wahad, einem der Hauptakteure dieser beiden Organisationen, folgt. Der Film zeigt einerseits die Verschränkung von revolutionärem Denken und Handeln des aus New York stammenden ehemaligen Black Panther Party Leaders, der 19 Jahre lang politischer Gefangener war, sowie andererseits die Angriffe des imperialistischen Staats auf die New Yorker Abteilung der Black Panther Party, welche international bekannt wurde durch den Prozess der sogenannten NY Panther 21. Als biographisch-dokumentarisc hes Zeugnis erweist sich der Film auch 15 Jahre nach seiner Veröffentlichung als elementar für jede Bemühung, von einer Schwarzen radikalen Tradition zu lernen, die Unterdrückungsmechanismen der ‚westlichen‘ Staaten auseinanderzunehmen, und parallel dazu konkrete Werkzeuge und Taktiken des Widerstands greifbar werden zu lassen.

    GEORGE JACKSON. DEATH OF A REVOLUTIONARY (UK 1971, “World in Action” (TV)) würdigt George L. Jackson, Feldmarschall der Black Panther Party, revolutionärer Denker, Autor und Organisator, während der Titel des Films eine Guerilla-Verwandtschaft zwischen ihm und Ernesto Che Guevara etabliert. Bevor George Jackson 1971 im Gefängnis von San Quentin von weißen Aufsehern ermordet wurde, schrieb er selbst über revolutionäre ‘Trauer’feiern für die gestorbenen Kameraden des Guerilla-Kampfes gegen siedlungskolonialen Faschismus: “Wir lesen ihre Körper auf, wir waschen sie, wir küssen sie und werden lächeln. Ihre Bestattungen sollen Gala Veranstaltungen sein mit hausgemachtem Wein und revolutionärer Musik, zu welcher der Tanz des Todes getanzt wird.” (George Jackson: Blood in My Eye. BCP 1990, p. 42) Ursprünglich als TV Produktion in Großbritannien konzipiert, erinnert DEATH OF A REVOLUTIONARY den unsterblichen Geist von George Jackson durch Filmaufnahmen des “revolutionary memorial service”, das seine Partei für ihn feierte.

  • 13.04.2018

    THE MURDER OF FRED HAMPTON (USA 1971, Howard Alk) begann als filmisches Portrait des Black Panther Party Vorsitzenden Fred Hampton und des Verbandes der Partei in Illinois. Nach der Hälfte der Dreharbeiten wurde Hampton von der Polizei von Chicago ermordet. In diesem berüchtigten Moment der Geschichte und Politik von Chicago, stürmen mehr als ein Dutzen Polizisten die Wohnung von Fred Hampton, während die Bewohner*innen schlafen, töten Fred Hampton und ein weiteres Parteimitglied, Mark Clark, und verletzen weitere Bewohner*innen schwer. Die beiden Filmemacher Mike Gray und Howard Alk kommen wenige Stunden später am Tatort an und filmen den Schauplatz des Verbrechens. Diese Szene wird später verwendet warden, um Nachrichten und Polizeiaussagen zu widersprechen. Der Film gibt wichtiges Filmmaterial aus der Geschichte der Black Panther Party zu sehen, darunter die brilliante Inszenierung des “Eiscrème Prozesses” gegen Fred Hampton, bei dem Hampton durch die kraftvolle Stimme des Volks freigesprochen wird!.

  • 20.04.2018

    LA HORA DE LOS HORNOS(ARG 1968, Fernando E. Solanas) zählt als seines der wichtigsten Film-Manifeste des trikontinentalen, antikolonialen Kinos. Sowohl Produktion als auch Distribution mussten im Untergrund ablaufen und waren begleitet von einem schriftlichen Manifest, verfasst von Fernando Solanas und Octavio Getino, “Für ein Drittes Kino“. In drei Teilen arbeitet das Werk an der Demystifizierung kolonialer Geschichte und erläutert durch diesen neuen Ansatz antkolonialer, revolutionärer Pädagogik, die Entwicklungen vom Kolonialismus zum Neokolonialismus. Obgleich der Fokus auf Argentinien gerichtet ist, werden die globalen Zusammenhänge nicht vernachlässigt. la hora de los hornos meistert Effekt und Affekt des Montageprozess eindrucksvoll und strebt eine radikal neue Filmästhetik, die die anti-imperilaistsche Revolution kompromisslos unterstützt, ebenso wie die totale, Fanonsche Transformation von Filmschaffenden, Akteur*innen und Publikum gleichermaßen an.

  • 27.04.2018

    LA HORA DE LOS HORNOS - part 2 and 3

  • 04.05.2018

    MONANGAMBEEE (ALG 1969, Sarah Maldoror) ist ein poetisches Statement kinematographischer, Pan-Afrikanischer Solidarität. Finanziert durch die algerische FLN und produziert von der CONCP (Conference of the Nationalist Organizations of Portuguese Colonies), erzählt der Kurzfilm die Geschichte von Matteus, politischer Häftling in Angola, und seiner Frau Maria. In diesem Film, ihrem ersten als Regisseurin, schafft Sarah Maldoror ein tiefschürfendes Analyse der Tatsache, dass “Kolonialismus nicht verstanden warden kann, ohne die Möglichkeit zu foltern, zu vergewaltigen, zu massakrieren.” (Frantz Fanon: “L’Algérie face aux tortionnaires français”, El Moudjahid Nr. 10, September 1957).

    LE GLAS (dt. DIE TOTENGLOCKEN, ALG 1964, Farid Dendeni) Diese Kurzfilmgedicht nutzt die konvergierenden Kräfte von Poesie, Malerei und Kino, um in Kooperation mit der Zimbabwean African Party for Unity (ZAPU) ein Zeugnis abzulegen über die Hinrichtung von drei Revolutionären in Salisbury (heutiges Harare) durch as Ian Smith Regime in Südrhodesien (heutiges Simbabwe). Laut den Memoiren des Regisseurs Farid Dendeni aka René Vautier wurde der Soundtrack des Films von der Black Panther Party Delegation auf dem Panafrikanischen Festival von Algiers 1969 zur Verfügung gestellt. Das voice-over wird vom legendären senegalesischen Regisseur Djibril Diop Mambety gesprochen.

    J’AI HUIT ANS (ALG 1961, Olga Baïdar-Poliakoff, Yann Le Masson, René Vautier) basiert auf einer Idee von Frantz Fanon und beobachtet die koloniale Gewalt während der algerischen Revolution durch die Augen von Kindern, die während des Befreiungskrieges aufwuchsen. Als Dokument des ‘cinema service’ der FLN, integraler Bestandteil des bewaffneten Kampfes, setzt dieser Film neue Standards für dekolonisierendes Filmemachen, indem der Kreativität, der Standhaftigkeit und dem Traume der algerischen Jugend Anerkennung geschenkt wird.

    THEY DON’T EXIST (PAL 1973, Mustapha Abu Ali) ist eine Produktion der Palestine Film Unit und widerspricht eindrucksvoll der Aussage von Golda Meir, derzufolgen das palästinensische Volk “nicht existiere”. Kurze Szenen erzählen von den täglichen Aufgaben der Bildung, des bewaffneten Kampfes und der solidarischen Kollektivität für die palästinensische Revolution und den Widerstand gegen israelischen Kolonialismus. Die Tonspur des Films liefert ihrerseits eine dialektische Analyse der Situation.

  • 08.05.2018

    CHILD OF RESISTANCE (USA 1973, Haile Gerima) Rebellion in Form eines Kurzfilms, stellt CHILD OF RESISTANCE den Monolog einer Schwarzen Gefangenen dar, deren Erzählung in Bildern und Worten das Erbe von Versklavung, Kolonialismus und Rassismus des globalen Systems von Gefangenschaft entschleiert und dagegen aus dessen Innerhalb aufbegehrt. Am Schluss wird auf die Gefängnisschriften von George Jackson referiert.

    BUSH MAMA (USA 1979, Haile Gerima) folgt der Geschichte von Dorothy, einer Frau und Mutter, die unter brutalen Umständen von Armut und Rassismus, ihre Tochter in Watts großzieht. Dorothy wird schwanger, ihr Partner ist in Gefangenschaft und das Sozialamt will sie zur Abtreibung überreden. Weil Dorothy ihre Tochter vor einem Vergewaltiger beschützt und diesen umbringt, wird sie selbst inhaftiert. Der Film erzählt von Pan-Afrikanischem Widerstand, revolutionärer Transformation und (Auf)Wachsen.


    Eintritt frei*

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Cinema is a weapon - Tradition und transmission of anti-colonial struggle in films

With the series of film screenings „Cinema is a weapon“, Dar al Janub presents movies which tie anti-fascism to traditions of anti-colonial resistance and question the connection between fascism/ nazism and colonialism or neocolonialism not only in theoretical-analytical terms but also in their concrete practice of filming and fighting. This cinema encapsulates time-spaces in which not even the European Left was able not to show solidarity with anti-colonial and anti-fascist struggles of the global South.


Mostly produced during the 60s and 70s, these films refer to a historical period during which anti-imperialist mobilization took place globally while inventing and forging concrete perspectives of liberation, providing the people with manifest alternatives to the (un)reality of power structures in place. These were the times when „the doors were open in the historical process “, in order to „crossing bridges, burning them behind and conceptually putting all your eggs in one basket”.


Times when bureaucratic ‚desk-murderers‘, mass murderers and criminals were still named as such, as „pigs“ and films were made without the political funding of Ford, Soros, Kahane or other foundations. The images have a clear, upright and concrete way of speaking, they analyze and show paths to follow.
Today, they speak to us from a time-space that has fallen into oblivion and merely belongs to the past, one might think, when hearing the special promotion slogans of „reparation now“ and „black lives matter“.
But the one who dares to look south will see that the murdering, bloodsucking, imperial monster only gets stronger and works more precise than before; s/he will see that the words of Frantz Fanon and Fred Hampton had never been pessimist, but realist and today are more valuable than ever before.

This film series aims to learn from Fred Hampton. It aims to ask questions capable to be real questions, that demand consequences that are real consequences for the world today. As „La hora de los hornos“ puts it: „This film is a preamble for dialogue, for the search, for different wills to meet. It’s an open report that we offer for your consideration, for you to discuss after the screening is over. The most important thing is to create this unitary space, this dialogue for liberation“. Risking the assumption that political dialogue is still a possibility in Europe today, these screenings want to provide the space for it.


Some of the chosen films travel beyond North-America and Africa to Palestine and Argentina. Solidarity, says the Argentinian, is the tenderness of the people and the tenderness of the people strives towards a ‘shared life’, where regional and ideological differences once stood for inspiration and enrichment and maybe, one day, they will do so again. When Che worked in Congo and Fanon for the Algerian Revolution. When the Black Panthers were ready to be hired as fighters for the Vietcong and George Jackson was reading Palestinian poetry in his dungeon.


Long since, the European Left went home to the (petty) bourgeois empire of privileges, every minute, every hour looking for the engravement of their insignificance through defamation of history and distance to reality. Times are over, it seems in snap-reading method of the current global situation, when one was willing to learn. Yet, these analysis and practices from the past will not only prove to be relevant under the changing conditions of today, but also indispensable for a look into the future.

Let’s dare to take a look already today.


With this series, Dar al Janub revives a tradition that was programmatic for the association: Hearing those who fought and shaped these struggles, today neither regretting nor relativizing, but: ‚still black – still strong’ raising their voices against the status quo.

This summer, it will be our delight to welcome the former member of the Black Panther Party and the Black Liberation Army, Dhoruba al-Mujahid bin Wahad and to hear his analysis of New Age Imperialism.


More information soon on #Dhoruba2018, on this Website and on facebook.com/daraljanub

films (begins in each case at 6.30 pm):

  • 06 April 2018

    PASSIN‘ IT ON(USA 1993, Jon Valadez) documents the history of the Black Panther Party and the Black Liberation Army by following one of its principle actors Dhoruba Bin-Wahad. The film highlights at once the entwined revolutionary thought and action of the former Black Panther Party leader and 19 years political captive from New York and the imperialist state’s assault on the New York chapter of the Black Panther Party, that became known globally through the trial of the NY Panther 21. As such, the documentary – 15 years after its release – proves essential to any effort of learning from a Black radical tradition, dismantling the ‘Western’ states’ mechanisms of oppression while simultaneously apprehending concrete tools of resistance.

    GEORGE JACKSON. DEATH OF A REVOLUTIONARY (UK 1971, “World in Action” (TV)) pays tribute to George L. Jackson, Field Marshal of the Black Panther Party, revolutionary thinker, writer and organizer, associating him with Ernesto Che Guevara through the film’s title. Before his assassination by white prison guards of San Quentin state prison, George Jackson himself wrote on revolutionary home-going services for comrades killed during guerilla warfare against settler-colonialist fascism: “We gather up their bodies, clean them, kiss them and smile. Their funerals should be gala affairs, of home-brewed wine and revolutionary music to do the dance of death with.” (George Jackson: Blood in My Eye. BCP 1990, p. 42) Produced for a TV series in UK, DEATH OF A REVOLUTIONARY commemorates the undying spirit of George Jackson by filming the revolutionary memorial service that his party organized for his funeral..

  • 13 April 2018

    THE MURDER OF FRED HAMPTON (USA 1971, Howard Alk) began as a film portrait of the Black Panther Party’s chairman Fred Hampton and the Illinois chapter of the party. Half way through the shoot, Hampton was murdered by Chicago policemen. In an infamous moment in Chicago history and politics, over a dozen policemen burst into Hampton's apartment while its occupants were sleeping, killing Hampton and fellow Panther Mark Clark and brutalizing the other occupants. The two filmmakers Mike Gray and Howard Alk arrived a few hours later to shoot film footage of the crime scene that was later used to contradict news reports and police testimony. The film shows important footage of the Black Panther history and brilliantly features the “ice cream trial” during which Fred Hampton is acquitted of all charges against him through the powerful voice of the people!

  • 20 April 2018

    LA HORA DE LOS HORNOS (ARG 1968, Fernando E. Solanas) is one of the most important film-manifestos of Tricontinental anti-colonial filmmaking. Production as well as screenings had to be produced underground and were accompanied by a written manifesto authored by Fernando Solanas and Octavio Getino “Towards a Third Cinema”. In three parts, the oeuvre de-mystifies colonial history and explains with a new approach of anti-colonial, revolutionary pedagogy the development from colonialism to neocolonialism, focusing on Argentina while paying attention to the global entanglements. Mastering the effect of the editing process, la hora de los hornos strives at once for a radically new cinematographic language in uncompromising support of the anti-imperialist revolution and for the complete, Fanonian transformation of filmmakers, actors and the audience alike.

  • 27 April 2018

    LA HORA DE LOS HORNOS - part 2 and 3

  • 04 May 2018

    MONANGAMBEEE (ALG 1969, Sarah Maldoror) presents a poetic statement of cinematographic, Pan-Africa solidarity. Financed by the Algerian FLN and produced by the CONCP (Conference of the Nationalist Organizations of Portuguese Colonies), the short film narrates the story of Matteus, political prisoner in Angola, and his wife Maria. In this her first film as a director, Sarah Maldoror – one of the first African filmmakers worldwide – enables a deeper understanding of the fact that “colonialism cannot be understood without the possibility to torture, to rape, to massacre.” (Frantz Fanon: “L’Algérie face aux tortionnaires français”, El Moudjahid Nr. 10, September 1957)

    LE GLAS (ALG 1964, Farid Dendeni) In a convergence of poetry, painting, and filmmaking and in cooperation with the Zimbabwean African Party for Unity (ZAPU), this short cinematographic poem testifies to the murder of three revolutionaries in Salisbury (today Harare) by the notorious Ian Smith government of Southern Rhodesia (colonial Zimbabwe). According to the memoirs of its director Farid Dendeni aka René Vautier the film’s soundtrack was provided by the Black Panther Party delegation during the 1969 Pan-African Festival of Algiers. The film’s voice-over is that of legendary Senegalese film director Djibril Diop Mambety.

    J’AI HUIT ANS(ALG 1961, Olga Baïdar-Poliakoff, Yann Le Masson, René Vautier) is based on an idea of Frantz Fanon and observes colonial aggression during the Algerian Revolution through the perspectives of children who grew up during the War of Independence. As a document of the FLN’s ‘cinema service’ as integral part of the liberation struggle, this film sets new standards of decolonizing filmmaking by paying attention to creativity, steadfastness, and trauma of the Algerian youth.

    THEY DON’T EXIST (PAL 1973, Mustapha Abu Ali) was produced by the Palestine Film Unit and counters powerfully Golda Meirs statement that the Palestinian people “don’t exist”. Short scenes speak of the daily tasks of education, armed struggle, and collectivity in solidarity to build the Palestinian revolution and oppose Israeli colonization. The soundtrack forms itself a dialectical analysis of the situation.

  • 08 May 2018

    CHILD OF RESISTANCE Rebellion in form of a short film; child of resistance present the monologue of a Black captive. Her narration unveils and rages against the worldwide prison system’s legacy of enslavement, colonialism, and racism – ultimately hailing the prison writings of George Jackson.

    BUSH MAMA (USA 1979, Haile Gerima) tells the story of Dorothy, a mother in Watts, who despite the odds, tries to raise her daughter decently in an environment of harsh poverty and racism. She becomes pregnant, her partner incarcerated and the welfare department insists she have an abortion. After protecting her daughter from a rapist, Dorothy herself is jailed. The film depicts Pan-African resistance, revolutionary transformation and subsequent growth.

entrance free*

 



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